Das war der MVpreneur Day 2015

Bildquelle: pixflut (Jessica Brach)

Die Hauptveranstaltung „MVpreneur Day“

Zeit Mittwoch, 10.06.2015
Hauptveranstaltung Universität Rostock, Audimax, Campus Ulmenstr. 69
12.30 – 13.30 Uhr Registrierung & Einlass MVpreneur Day
13.30 – 13.40 Uhr Eröffnung – Moderation: Steve Neuwirth
Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock
13.40 – 13.50 Uhr Begrüßung
Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
14.00 – 14.30 Uhr Keynote 1
Prof. Dr. Stephanie Birkner, Juniorprofessorin für „Female Entrepreneurship“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
14.30 – 15.00 Uhr Keynote 2
Alexander Straub, Gründer der Empora Group GmbH
15.10 – 15.45 Uhr Start-Up Pitches!
max. 10 Teams á 60 Sekunden – Wer überzeugt das Publikum?
15.45 – 16.00 Uhr Pitch–Award Verleihung
Heiko Beyer, Steuerberater & Partner ECOVIS Rostock
16.00 – 16.50 Uhr PAUSE Networking & Coffee
17.00 – 18.15 Uhr Workshops (parallel)

  1. Von der Uni in den Chefsessel – Absolventen der Universität Rostock berichten über ihre Erfahrungen
  2. Crowdfunding, Crowdsourcing, Crowbuilding – Gemeinsam nach vorne!
  3. Portfolio Entrepreneurship in MV! & das geht?
  4. Link your Business – Das ABC des Netzwerkens für Durchstarter
  5. Mom + Entrepreneur = MomPreneur oder so geht gründen UND Familie
  6. Wirtschaft als gesellschaftlicher Problemlöser?
    Wie Unternehmen mit sozial-nachhaltigem Anspruch funktionieren
  7. Gründe kreativ und kulturell! – Startups in der Kultur- und Kreativwirtschaft
  8. Etablierte Geschäftsmodelle nutzen
18.30 – 19.00 Uhr Keynote 3
Hauke Windmüller, Gründer der Familonet GmbH
19.00 – 19.15 Uhr Closing Words
Sabine Holfeld & Dr. Martin Setzkorn, Zentrum für Entrepreneurship
ab 19.15 Uhr Lounge
Fingerfood, Party & Networking
CAREERS KUBB- Kommt alleine oder als Team

Keynote-Speaker 2015

Schon in ihrer Doktorarbeit beschäftigte sich Stephanie Birkner mit Innovationen – denn sie schrieb über das Potenzial von Mehrdeutigkeit in Beratungsinterventionen. Erfolgreich promoviert, arbeitete sie anschließend als Verwaltungsprofessorin für die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Unternehmensplanspiele an der Jade Hochschule. Seit 2014 lehrt und forscht sie als Juniorprofessorin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich „Female Entrepreneurship“.

Auch ist sie als Lehrbeauftragte für das Human Ressource Management und die Planspiel-Module an der Jade Hochschule tätig. Freiberuflich unterstützt sie als Coach ihre Klienten bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeits- und Kompetenzprofile.
Wichtig sind ihr verrückte Ideen, die etwas bewegen. Gern lässt sie sich von außergewöhnlichen Menschen begeistern.

Alexander Straub

Alexander Straub ist ein hoch gelobter Multiunternehmer im Internet, Handy- und High-Tech-Bereich in Europa.
Er war ein Rhodes-Stipendiat an der Universität Oxford und ein DAAD-Stipendiat an der Stanford University. Er hat zwei Diploma in Ingeniuerwesen – einen von der TU-Darmstadt in Deutschland und einen von der Cornell University in den USA. Das Weltwirtschaftsforum zeichnete ihn zudem als Technologie-Pionier in Davos aus.
Parallel zu seinem Engagement in der Förderung und Unterstützung der vielversprechenden Technologie-Startups in den Bereichen Internet, Handy, Biotechnologie und Umwelttechnologien bei Straub Ventures, agiert er zudem auch als Leiter in einigen seiner laufenden Investitionen. Beispiele für Investitionen sind unter anderen IBX, ein Beschaffungssoftwareunternehmen in Stockholm, Schweden, OB10 das weltweit führende e-Invoicing Netzwerk, sowie Summit PLC, ein führendes britisches Biotechnologie- Unternehmen. Er ist Vorsitzender und Mitbegründer von Pixsta, dem visuellen Suchtechnologie-Unternehmen hinter der Empora Group GmbH. Pixsta hat mehrere Auszeichnungen wie Red Herring Europe 100 gewonnen und wurde von Global Red Herring 100 in die engere Auswahl genommen.
Er begründete zudem auch truphone mit, welches die Voice over WLAN-Technologie verwendet. Truphone hat zahlreiche Auszeichnungen, wie z.B. Mobile Voice Product of the Year, Global Red Herring 100 und Technology Pioneer auf dem Weltwirtschaftsforum 2007, erhalten. Er ist Mitbegründer von truphone und berät die Unternehmen in strategischen Fragen.
Alexander Straub wurde 2007 und 2008 als Technology Pioneer auf demWeltwirtschaftsforum benannt. Seine aktuellen Projekte sind alle in den letzten Quartalen des jungen Unternehmens Empora Group GmbH entwickelt worden. Sie agiert als weltweit größtes engagiertes globales Mode- und soziales Netzwerkunternehmen unter Verwendung der visuellen Suchtechnologie. Alle Technologien sind für Website, mobile Website, iOS und Android- App auf dem Handy und Tablets ausgelegt. Bleiben Sie dran an den nächsten Veröffentlichungen der neuen Projekte von Alexander Straub und seinem Empora Group-Team.

Hauke Windmüller ist Gründer und Geschäftsführer des Hamburger Startups Familonet, das eine gleichnamige App für die sichere Kommunikation innerhalb der Familie entwickelt hat. Familonet ist auf sieben Sprachen verfügbar, verzeichnet 500 Tausend Nutzer weltweit und wurde 2014 mit dem MobileTech Award und dem Webfuture Award als eine der innovativsten deutschen Apps ausgezeichnet. Das 2012 entstandene Unternehmen gründete Windmüller gemeinsam mit Michael Asshauer (CPO) und David Nellessen (CTO) noch während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und der Ramkhamhaeng University in Bangkok. Erste Berufserfahrung sammelte der gebürtige Berliner im Marketing der Volkswagen AG sowie im Bereich Controlling und Logistik der Reederei Hamburg Süd in Hong Kong.

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Wir danken unseren Sponsoren & Medienpartnern

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Seit nunmehr fünf Jahren begleitet uns die OstseeSparkasse Rostock als Hauptsponsor. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders bedanken!

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WORKSHOPS

1) „Von der Uni in den Chefsessel – Absolventen der Universität Rostock berichten über ihre Erfahrungen“

Der Weg in die Selbstständigkeit ist für viele Studierende und Absolventen eine interessante Alternative zu einem Angestelltenverhältnis und bietet die Chance, das im universitären Umfeld erworbene Know-how als Grundlage für eine eigene Unternehmensgründung zu nutzen.
Im Rahmen dieses Workshops werden die Referenten Ihr bereits gegründetes Unternehmen vorstellen und erlebte Höhen und Tiefen im Gründungsprozess aufzeigen.
Die Gründer werden Fragen wie „Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Gründen? Wie erfolgt der Schritt aus dem Angestelltenverhältnis oder nach der Uni? Was, wenn es mit dem Mitgründer nicht klappt? Wie finde ich Mut, dass zu machen, was mir Spaß gemacht?“ beantworten.

Zielgruppe: Studierende, Gründungsinteressierte, Absolventen

Thomas_PauckerThomas Paucker, Geschäftsführer der PREPARO GmbH, ist gebürtiger Rostocker und engagiert sich seit einigen Jahren im Bereich des Entrepreneurships. Als Gründer des Entrepreneurs Club Rostock e.V., des Wismars Entrepreneurs e.V. und des Gründermagnet e.V. hat sich Thomas nicht nur in MV, sondern auch deutschlandweit für das Thema Gründung eingesetzt. Sein Startup wurde als hochskalierbar und innovativ im Bereich der Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bewertet. Deshalb befindet er sich als Fördermitglied im Accelerator der HHL und berichtet über die Erfahrung eine kleine Idee in einen großen Marktansatz zu verwandeln.

Irina & Julia

Foto: Fotoagentur nordlicht | Thomas Häntzschel & Frank Hormann GbR

Schon als Kind kam Julia Kaufmann (r.) mit dem Thema Selbstständigkeit in Berührung, da Sie oft das Familienunternehmen unterstützte.
Das BWL Studium, das Sie an der Universität Rostock absolvierte, sollte den Grundstein für eine Laufbahn im Marketing legen – am liebsten bei einem großen Kosmetikhersteller. Doch es kam ein wenig anders: Denn durch ein Praktikum in der Markforschung in Spanien und einigen anderen glücklichen Umständen, gründete Sie noch während des Studiums zusammen mit ihrer Kommilitonin Irina Kirner (l.) das Unternehmen „Kaufmann & Kirner – mystery shopping and more“.
Mit einem innovativen Durchführungskonzept für Mystery Shopping gewannen sie mehrere Gründerpreise, unter anderem den der Universität Rostock. Mittlerweile hat das Unternehmen mit Sitz in Rostock eine etablierte Außenstelle in Essen und eine weitere folgt dieses Jahr. In mehreren Branchen ist „Kaufmann & Kirner“ Marktführer und bietet Unternehmen einmalige Benchmarking Möglichkeiten im Bereich Kundenzufriedenheit.

Reike TrederBereits mit 14 Jahren beteiligte sich Reike Treder an seiner ersten Gründung. Weitere folgten, wie zum Beispiel das Berliner IncuBuilder interim invest. Als ehemaliger Consultant für BearingPoint und weiteren Beratungshäusern, und Director of Finance für die Universal Music Group Deutschland bringt der Diplom-Kaufmann erweiternde Management-Erfahrungen aus dem Konzernbereich mit.
Aktuell ist er als Co-Founder und Geschäftsführer im Startup INCUBES, einer Premium CRM-Beratung und SaaS-Schmiede, tätig. Dort bringt er sein Strategie- und Prozesswissen sowie sein Netzwerk aus verschiedenen Branchen mit ein. Nebenher spricht er auf Konferenzen und gibt sein Know-How als KfW-Gründercoach, Advisory-Board-Mitglied in unterschiedlichen Startups weiter. Zudem ist er als Jury-Mitglied in Startup-Pitch-Contests tätig. Reike Treder lebt und arbeitet nach dem Motto: „Das Leben ist ein Bumerang.“

2) „Crowdfunding, Crowdsourcing, Crowdbuilding – Gemeinsam nach vorne!“

Crowdfunding, Crowdsourcing, Crowdbuilding sind großartige Möglichkeiten innovative und kreative Projekte zu realisieren und Neues auszuprobieren.

Die Plattform Sciencestarter bietet Projekten aus Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftskommunikation die Möglichkeit sich zu präsentieren und das Crowdfunding zu ermöglichen. Jeder, der ein Projekt mit einem wissenschaftlichen Schwerpunkt einstellt, bekommt eine individuelle Beratung und Hilfestellungen für die einzelnen Schritte.

Ideen werden insbesondere dann erfolgreich, wenn das Team hinter der Idee es schafft, viele Menschen von dieser Idee zu begeistern, sie mitzureißen! Von Oktober bis November 2014 sammelten die Initiatorinnen von projekt:raum mehr als 5.200 EUR über Startnext, um die Initiierung der Projekt- und Ideenwerkstatt durchführen zu können.

Mit dem schwarmfinanzierten Betrag zuzüglich weiterer Sach- und Finanzspenden konnten die Räumlichkeiten eigenständig renoviert werden. Martin Jäger, Gründer der FahrradJäger UG, sammelte für seine InsecT-Entwicklung über 22.000 € mit Hilfe der Crowd. Im Workshop berichten die Referenten von ihren Erfahrungen und helfen Fragen zum Thema Crowdfunding zu beantworten: Ist Crowdfunding für Ihr Vorhaben geeignet? Passt es zu Ihrer Gesamtstrategie? Welche Schritte sind zu bedenken? Welche positiven Nebeneffekte kann Crowdfunding mit sich bringen? Dies und mehr wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Zielgruppe: Studierende, Absolventen, Gründungsinteressierte, Gründer, Forscher

Martin JägerNachdem Martin Jäger seine Ausbildung zum Bankkaufmann in Berlin 2008 erfolgreich beendet hat, studierte er Maschinenbau an der Universität Rostock. Neben dem Studium engagierte er sich als Finanzvorstand des Hanseatischen Börsenvereins Rostock und war bis 2011 Vorstandsvorsitzender. Nach seiner Teilnahme am Ideenwettbewerb der Universität Rostock gründete er im Jahr 2012 die FahrradJäger UG. Mit fahrradjaeger.de werden gestohlene Fahrräder wiedergefunden und kostenfreie Fahrradregistrierungen angeboten.

Über 22.000 Euro hat das Start-Up im Jahr 2014 über seine Crowdfunding Kampagne auf startnext eingenommen und mobilisierte innerhalb kürzester Zeit 255 Supporter. Nun soll mit dem Geld die App-Entwicklung für den hauseigenen, smarten Diebstahlschutz InsecT vorangetrieben werden

Johanna_Kuhnert

Johanna Kuhnert hatte nicht geplant etwas mit Medien zu studieren, dennoch lief es darauf hinaus: Nach ihrem Bachelor in Medienwissenschaft, wechselte sie in die Praxis. Seit 2012 ist Johanna Kuhnert bei der Wissenschaft im Dialog gGmbH verantwortlich für die Planung und Durchführung zahlreicher Wettbewerbe und Dialog­veranstaltungen. Parallel zu ihrer Tätigkeit bei der Wissenschaft im Dialog gGmbH absolviert Johanna Kuhnert ihren Master in Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Angela Olejko

Seit 2011 begleitet Angela Olejko  vielfältige Initiativen der Kultur- und Kreativwirtschaft als Projektmanagerin, nachdem sie ihren Abschluss in Tourismus- und Kulturmanagement erworben hat. Von 2008 bis 2012 lebte sie in Estland, wo sie internationale und interkulturelle Erfahrungen unter anderem bei der Initiierung eines Künstlerresidenzprogrammes sammelte. Seit 2014 lebt sie in Rostock und engagiert sich für eine starke branchen­über­greifende Vernetzung in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Sie ist Mit-Initiatorin und Programm-Managerin von projekt:raum und Vorstandsmitglied im Kreativsaison e.V.

4   Unternehmungen
+
3   Gegründet
+
2    Expandieren
+
1    Ging völlig daneben
+
0    Bock auf einen Standardjob

3) „Portfolio Entrepreneurship in MV! & das geht?“

10 gute Gründe reinzuschauen!

Von Hannoveraner bis Hot Dog, von Martini bis Medizinprodukt! In MV kann man einfach alles verkaufen & mit etwas Geschick auch (in) die ganze Welt … Die Bedingungen dafür sind klasse! Glauben Sie nicht? Dann wird es höchste Zeit, dass wir uns kennenlernen!

Zielgruppe: Studenten, Absolventen, Gründungsinteressierte, Gründer, Jungunternehmer

Jan_Klaiber

Von hier! Für hier! Zu 100% aus dem Herzen unseres Landes genießt er alle St(r)andortvorteile in vollen Zügen!
Sein erstes Unternehmen gründete Jan Klaiber an der UNI Rostock als „Gründungslehre“ & „Entrepreneurship in MV“ bei Google noch keine Treffer lieferten! Seither hat er drei weitere Unternehmen gegründet & wenn Sie ihn heute fragen, ob das nicht langsam genügt, wird er sicherlich antworten: Ich fange gerade erst an!
Es würde uns nicht überraschen, wenn er nach dem MVpreneurday Teil eines neuen Teams ist – Getreu dem Motto: Mach es zu Deinem Projekt!

Nico Schade

Nico Schade, Steuerberater und Partner bei KS Steuern – der Steuerberatung von KSR Rostock. Geboren 1975 in Rostock und nach Ausbildung und Studium dorthin in eigener Kanzlei zurück gekehrt. Gemeinsam mit Partnern begleitet er persönlich und intensiv Unternehmerinnen und Unternehmer. Und besonders gern: Existenzgründer.

4) „Link your Business – Das ABC des Netzwerkens für Durchstarter“

Kontakte sind heute wichtiger denn je! Im Zeitalter der Digitalisierung, in der jeder von überall zu jeder Zeit mit jedem auf der Welt arbeiten oder in Kontakt treten kann, scheint es gerade zu einfach neue Freunde oder gar Lebenpartner zu finden. Doch wenn aus einer Idee ein Unternehmen entsteht, begeben sich viele auf unerschlossenes Terrain. Um hier möglichst effizent vorzugehen, ist es sinnvoll von dem Wissen und den Erfahrungen anderer zu profitieren. Dazu ist es wichtig zu wissen, wo ich die richtigen Leute finde und wie ich diese sinnvoll und langfristig zu Kontakten mache.
Oliver Rößling und Maik Herfurth, beide passionierte Netzwerker, berichten über Ihre Erfahrungen und geben Hilfestellungen, um das eigene Netzwerk aufzubauen. Heiko Beyer, Steuerberater bei Ecovis, berichtet zudem kurz aus der Sicht des wirtschaftlichen Netzwerkers.
Zusammen besprechen und erarbeiten wir – gern auch unkonventionelle – Lösungen und Herangehensweisen für verschiedene Typen und Unternehmen, die dabei helfen ein stabiles Netzwerk aufzubauen.
Zielgruppe: Studierende, Gründungsinteressierte, Unternehmer, Absolventen

Oliver Rößling Bevor Oliver Rößling bei dem etablierten Software-Dienstleister Absolute Software GmbH auf dem Jungfernstieg begann zu arbeiten, schnupperte er bereits Startup-Luft bei dem Content- und Software-Spezialisten Content Fleet GmbH. Oliver Rößling beschäftigt sich heute mit allem, was zu den Themen Innovation, Gründung und Digitalisierung dazu gehört. Mit jungen Gründern, Hochschulen sowie mit erfahrenen Konzern-Top-Managern entwickelt der passionierte Netzwerker zukunftsfähige Ideen und Prozesse. Zusammen mit der Absolute Software gründete er diverse Startups (ProtoTeam.com, GradList.com, OnTone.de, etc.). In Hamburg initiierte Oliver Rößling das Veranstaltungsformat 12min.me, das nun auch in München und Rostock Fuß fassen möchte. Als Vorstandsmitglied des Alumni-Vereins der Universität Hamburg setzt er sich für akademische Zukunftsthemen ein und verantwortet als Ambassador den Hamburger Tech-Inkubator „Gründerwerft“.

Heiko_Beyer 2015Heiko Beyer, Steuerberater und Partner bei Ecovis Grieger Mallison, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Rostock. Neben seiner beratenden Tätigkeit bei Ecovis Grieger Mallison in Rostock und Berlin ist er Lehrbeauftragter an der Ecovis-Akademie, der FH-Schmalkaden und beim Campus Institut. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Beratung von Startups (hier insbesondere Onlinebusiness) und Implementierung von Lösungen im Bereich der Onlinesteuerberatung.

Maik_HerfurthDer gebürtige Rostocker und Handelsfachwirt Maik Herfurth ist seit 2013 beim größten Bildungs­dienst­leister der Hansestadt tätig und dort für die Themen Social Media, Marketing und Vertrieb zuständig.
Seine private Leidenschaft zur Musik bewegte Maik Herfurth dazu gitarrenspieler.com ins Leben zu rufen, ein stetig wachsendes Onlineportal, mit dem man Gitarre spielen lernen kann.
Seit Anfang des Jahres initiiert und organisiert er die Veranstaltungsreihe pitchlab.de „Interessante Vorträge von klugen Köpfen“, welches mehrmals im Jahr Teilnehmer und Speaker zu Themen aus den Bereichen Business, IT, Startups & Marketing zusammenführen möchte. Ab Juli 2015 startet das Format 12min.me „12 Minuten und keine Sekunde länger!“ in Rostock. Damit möchte er die Netzwerke aus MV aktivieren und Synergien schaffen.

5) „Mom + Entrepreneur = MomPreneur oder so geht gründen UND Familie“

Noch immer ist die Gründerszene dominiert von Männern, die das nächste große Ding landen wollen. Denn wer erfolgreich ist, der hat es geschafft: Venture Capital, großes Team, große Businesszahlen, 24/7 im Einsatz für den (ganz) großen Erfolg. Big is beautiful, isn´t it? Aber die Zeiten ändern sich. Und zwar ganz gewaltig! Noch nie gab es so viele qualifizierte Frauen, die sich selbst verwirklichen UND eine Familie wollen. Noch nie zuvor gab es die Technik und Tools, die die Voraussetzungen schaffen flexibel zu arbeiten, d.h. wann, wo und wie du willst. Noch nie war der Wunsch vieler Frauen und auch Männer größer nach ihren eigenen Regeln, Prioritäten und Werten zu leben.

Anhand ihrer eigenen Geschichte wird Esther Eisenhardt aufzeigen:

• warum es noch nie eine bessere Zeit gab, um Business UND Familie zu vereinbaren
• warum Frauen (fast) die besseren Unternehmer sind
• wie (auch du) es schaffen kannst deinen eigenes Business zu bauen UND Zeit für deine Familie und dich selbst zu haben

Im Workshop wird Esther Eisenhardt Frage und Antwort stehen für alle DEINE Fragen, damit auch DU schon morgen beginnen kannst, DEINEN persönlichen Traum anzupacken!
Zielgruppe: Studierende, Gründungsinteressierte, Unternehmer, Absolventen, MomPreneurs

Esther_Eisenhardt

Esther Eisenhardt Esther Eisenhardt ist die Gründerin von MomPreneurs dem ersten Netzwerk und Wegweiser für Mütter, die Selbständigkeit UND Familie verbinden wollen. Für ihr Engagement wurde Esther Eisenhardt 2014 als eine der 25 Frauen für die digitale Zukunft ausgezeichnet. Zuvor arbeitete Esther rund 12 Jahre im Internetbereich unter anderem bei Ebay, Rebate Networks, Brands4Friends und Pixelpark. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren 2 Töchtern in Berlin.

6) „Wirtschaft als gesellschaftlicher Problemlöser? Wie Unternehmen mit sozial-nachhaltigem Anspruch funktionieren“

Die junge Generation möchte sich selbst verwirklichen – und das mit einer sinnvollen Arbeit, die einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Der eigene Job soll flexibel, abwechslungsreich, herausfordernd und ganz ohne Hierarchien sein. Gleichzeitig zeigen uns die (neuen) Medien jeden Tag, was auf der Welt noch alles schief läuft: Menschenrechte werden verletzt, Luft, Wasser und Boden verschmutzt, die Gesundheitsversorgung ist global gesehen immer noch sehr schlecht, Hunger und Flucht bestimmen den Alltag vieler Menschen. Auch in Deutschland und Europa vergrössern sich die sozialen Ungleichheiten, das Einkommen verteilt sich auf die Supra-Reichen, das Bildungssystem wird den Anforderungen nicht mehr gerecht, Wohnungspreise explodieren, usw usf. Was tun?

Für viele ist Soziales Unternehmertum eine Antwort: Das systemische Adressieren eines gesellschaftlichen Problems mittels unternehmerischen Handelns und wirtschaftlicher Mechanismen. Klingt grossartig, aber funktioniert das auch? Kann man damit Geld verdienen? Ist es richtig, das Versagen des Staates durch privatwirtschaftliche Geldmacherei zu kompensieren? Wird es in der Zukunft nur noch Sozialunternehmen geben?
Diese und andere Fragen wollen wir in einem interaktiven Workshop anhand einer kurzen Einführung mit anschliessender Fallstudie bearbeiten.
Zielgruppe: Studierende, Gründungsinteressierte, Unternehmer, Absolventen

Veronika SchubringVeronika Schubring bringt hervorragende Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung mit: Sie hat einen Master in Public Policy, eine „Design Thinking Zertifizierung“ und sechs Jahre Konzernerfahrung. Zuletzt hat sie sich mit dem Bereich strategisch, sozialverantwortliches Wirtschaften beschäftigt. Darüber hinaus kennt sie sich mit unternehmerischen sowie regionalen Innovationen und Transformationsprozessen gut aus. Kürzlich gründete Veronika Schubring projekt-raum und bietet seither Beratung, Prozessbegleitung und Weiterbildung im Kontext der sich rapide verändernden Wirtschafts- und Arbeitswelt an.

Stefan Wilhelm„Stefan Wilhelm, Jahrgang 1982, ist einer der wenigen young professionals, die von Beginn an eine Karriere im Social Entrepreneurship Bereich angestrebt haben. Nach seinem Studium der Sprachen- Wirtschafts- und Kulturraumstudien in Passau und Salvador da Bahia begann er 2009 unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Heinecke für Dialogue Social Enterprise in Hamburg im internationalen Projektmanagement zu arbeiten: Einem mit den Ausstellungs- und Trainingskonzepten “Dialogue in the Dark”, “Dialogue in Silence” und „Dialogue with Time“ weltweit erfolgreichen Social Business. Seit 2012 baut er nun gemeinsam mit Dr. Frank Hoffmann, dem Gründer und Ideengeber von “discovering hands” ein Social Business Start-Up auf, das die besondere Tastbegabung blinder und sehbehinderter Frauen in der Brustkrebsfrüherkennung einsetzt. Derzeit wird das discovering hands Modell via eines  Social Franchise Systems international skaliert. Stefan hat das Franchise-Handbuch maßgeblich mitgestaltet und hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt neben der Internationalisierung des Modells in der Rekrutierung und Vermittlung blinder und sehbehinderter Frauen sowie dem Stakeholder-Management. Neben seiner Arbeit für discovering hands schließt Stefan derzeit ein berufsbegleitendes Master of Public Policy Programm an der Humboldt Universität zu Berlin und der Europa Universität Frankfurt (Oder) ab. Seine Masterthesis beschäftigt sich mit dem Thema Social Franchise. Stefan lebt und arbeitet in Berlin.”

7) „Gründe kreativ und kulturell! – Startups in der Kultur- und Kreativwirtschaft“

Musiker, Maler, Autoren, Designer, Schauspieler, Artisten usw. – auch diese freiberuflichen Künstler und Kreativen sind Unternehmer. Doch wie gründet man so ein kreatives oder kulturelles „Startup“? Was unterscheidet es von der „normalen“ Geschäftsgründung? Und wo lässt sich Rat und Hilfe finden?

In diesem Workshop wollen wir Studierenden, Gründungsinteressierten und Gründern der kulturellen und kreativen Wirtschaftsbereiche ein paar Anhaltspunkte für ihren Start in die Selbstständigkeit vermitteln.

Nach ein paar grundlegenden Fakten zur kreativen bzw. kulturellen Geschäftsgründung berichten Gründer im Interview von ihren Erfahrungen in und mit der Selbstständigkeit in dieser speziellen Szene. Danach gibt es einen Einblick in das Netzwerk-Projekt „BCP – Business-Culture-Partnership“, welches sich das gemeinsame Miteinander von Wirtschaft und Kultur in unserer Region zum Ziel gesetzt hat. Anschließend haben natürlich alle Teilnehmer die Gelegenheit, bei den Referenten genauer nachzuhaken und sich in der Runde über ihre eigenen Erfahrungen, Pläne und Vorstellungen auszutauschen.

Zielgruppe: Studierende, Gründungsinteressierte, Unternehmer, Absolventen

Kristina_Koebe

Kristina Koebe, Jg. 1972, ist promovierte Anglistin / Germanistin. Nach ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit war sie von 2000 bis 2002 in der Wind­branche tätig. Seit 2003 entwickelt und koordiniert sie EU-Projekte, darunter zu Umwelt- und Kulturthemen oder sozialen Themenstellungen. Viele der von ihr entwickelten Projekte haben einen inter­disziplinären Ansatz, d.h. sie führen Akteure zusammen, die aus ganz verschiedenen Bereichen kommen und durch deren Zusammenwirken eine neue Qualität entsteht. „Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.“ (Nagib Machfus)

Lars_Engelbrecht

„Das Gretzo will segeln“ ist der erste Titel von Lars Engelbrecht im Buchhandel. Seit Oktober 2015 sorgt das Gretzo für Aufsehen in der Region, im Fernsehen, bei youtube und auf Messen deutschlandweit. Das erste Hörspiel ist produziert, eine regionale Kooperation zur Produktion von Stoff-Gretzos ist hergestellt. Sein erstes maritimes Sachbuch „Engel im Hafen“ erscheint im Mai 2015. Lars ist Pädagoge, Musiker, Autor & Manager. Bei seinen öffentlichen Auftritten, mit dem Gretzo als Handpuppe, kommen ihm langjährige Bühnen- und Vertragserfahrungen als Band-Frontmann bei MOSKOTE zu gute. Lars ist 37 Jahre alt. „Ich-kann-nicht-Kinder wohnen in der Ich-will-nicht-Straße.“

8) „Etablierte Geschäftsmodelle nutzen“

Bekanntlich führen ja verschiedene Wege zum Ziel. Auch die Möglichkeiten sich selbstständig zu machen sind vielfältig. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Überblick, wie erfolgreich, etablierte Geschäftsmodelle genutzt werden können.

Fred Schneider von der IHK zu Rostock berichtet über verschiedene Franchisekonzepte und Christian Wegner von der ETL Unternehmensberatung stellt die Unternehmensnachfolge als einen möglichen Karriereweg nach dem Studium oder auch nach den ersten Jahren als Angestellter vor.

Daniel Freier, Geschäftsführer der Elektro Horning bautechnik GmbH wird darüber berichten wie er sich Anfang 2013 den Traum von der Selbständigkeit erfüllte und welche Herausforderungen damit verbunden waren.

Zielgruppe: Studierende, Gründungsinteressierte,  Absolventen

Fred_SchneiderFred Schneider ist durch den Handwerksbetrieb der Eltern seit Kindesbeinen mit dem Thema Selbstständigkeit vertraut. Eine Übernahme des elterlichen Betriebes fest im Blick kam es durch die Wende doch anders. Dem Thema Selbstständigkeit blieb er seitdem verbunden. Nach einem BWL Studium an der Fachhochschule Stralsund engagiert er sich seit vielen Jahren als Fachbereichsleiter „Existenzgründung und Unternehmensförderung“ bei der IHK zu Rostock für Unternehmer und solche, die es werden wollen.

Wegner_kleinChristian Wegner, Vorstand der ETL Unternehmensberatung AG, studierte nach seiner Bankausbildung Betriebswirtschaft in Berlin und war jahrelang Geschäftskundenberater und Niederlassungsleiter bei der Deutschen Bank. Als er 2003 von der ETL-Gruppe mit dem Aufbau der ETL Unternehmensberatung in M-V betraut wurde, wechselte er aus der Banker- in die Unternehmerperspektive. In der Tätigkeit als Unternehmensberater begleitete er in den vergangenen Jahren zahlreiche Gründungen und kennt die Tücken und Stolpersteine einer Gründung auf dem Weg zum Erfolg.