Workshops 2018-05-31T23:45:32+00:00

Workshops 2018

Dieses Jahr wird es statt der Workshop-Runden drei Streams geben: „beginner“, „professionell“ und „NCONF“.

STREAM 1 „beginner“

1) Entscheidungen treffen heißt voran zu kommen.
Probiere Dich aus und führe ein Startup zum Erfolg.

Bist Du ein Entrepreneur von morgen? Aller Anfang ist schwer und zu Beginn eines Gründungsprozesses sind viele wichtige Fragen zu klären und Entscheidungen zu treffen. Welche Auf­ga­ben kommen auf Dich zu und wie löst Du sie? Triff Ent­schei­dungen wie ein Unternehmer / eine Unternehmerin und begib Dich auf eine 90 minütige virtuelle Reise.

Stell Dich auf die Probe und erhalte Antworten auf Fragen wie

„Wie wird aus mei­ner Idee ein Geschäftsmodell?“,
„Wie werde ich unterstützt und geför­dert?“ und
„Wie verkaufe ich meine Idee?“.

Es gilt, die Chancen im Blick zu behalten und die eigenen Visionen zu verfolgen.

Du durchläufst Schritt für Schritt den gesamten Prozess einer Unter­nehmensgründung. Nach jeder gefallenen Entscheidung bekommst Du ein Feedback. Du lernst und erlebst interaktiv, was für ein erfolgreiches Unternehmen essentiell ist. Du erhältst neben einem praxisnahen und kompakten Überblick über die Phasen auf dem Weg in die Selbstständigkeit auch Denkanstöße, die Dich auf Chancen aufmerksam machen.

Reflektiere Dich und Deine Entscheidungen. Nutze die Gelegenheit, um Dein Netzwerk gezielt zu vergrößern. Ein gutes Netzwerk trifft nicht Deine Entscheidungen, aber es hilft Dir bei der Entscheidungsfindung.

Sei dabei!

Moderiert von: Carina Jantsch, Diana Fölsch und Jan Tauer

STREAM 2 „professional“

1) Digitalisierung ja, aber bitte lean!

Digitalisierung bietet tolle Möglichkeiten, Kunden innovative Lösungen anzubieten und diese zu begeistern. Allerdings sollte bei allen Möglichkeiten zuvor sorgfältig geprüft werden, wie ein optimaler Prozess aussieht und unterstützt werden muss.

Zudem sollten Daten aus digitalen Lösungen genutzt werden, um das Angebot fortlaufend gemäß dem Kundenverhalten anzupassen und eigene Ideen immer wieder darüber zu bewerten.

Am Ende ist es der Kunde, der entscheidet was erfolgreich ist und digital unterstützte Angebote sollten zu den Routinen der Kunden passen. Das hilft auch Kosten und Zeit im Unternehmen zu sparen.

Prof. Dr. Michael Leyer ist Inhaber der Professur BWL der Dienst­leistungen (Juniorprofessur) und Direktor am Institut für Bankrecht und Bankwirtschaft an der Universität. Studium der VWL in Osnabrück mit begleitenden Tätigkeiten in der DZ BANK bzw. Kreditwerk. Danach Promotion 2012 an der Frankfurt School sowie Tätigkeit als Lecturer bis 2014. Seine Forschungsergebnisse zum Prozess­manage­ment sind in renommierten Zeitschriften und Konferenzen veröffentlicht worden. Zudem pflegt Prof. Leyer einen intensiven Austausch mit der Praxis in seinen Forschungsgebieten.

2) Startups – die unbekannten Wesen.

Juristische Fragestellungen von der Gründung bis … 

Juristische Fragestellungen begleiten Gründer nicht nur in der (Vor-) Gründungsphase sondern auch beim Aufbau des Unternehmens selbst, insbesondere bei der Markteinführung, weiteren Finan­zierungs­runden, bei gegebenenfalls notwendigen Umstrukturierungsmaßnahmen oder auch beim Exit, der Unternehmensnachfolge sowie bei einer möglicherweise nicht zu verhindernden Insolvenz. 

Dieser Workshop soll anhand praxisnaher Beispiele darlegen, um welche konkreten juristische Fragestellungen es sich handelt und welche Auswirkungen diese auf den Lebenszyklus eines Startups haben können. Es wird insbesondere auf das Gesellschaftsrecht, die Vertragsgestaltung, das Markenrecht, die Rechte und Pflichten von Geschäftsführern und Gesellschaftern sowie auf die Besonderheiten von Investorenverträgen eingegangen werden.

In dem Workshop wird natürlich die Möglichkeit geboten, viele Fragen zu stellen, gemeinsam zu diskutieren und sich auch über die eigenen Erfahrungen auszutauschen.

Zielgruppe: Studierende, Forscher, Unternehmer

Thomas Knüppel

Herr Rechtsanwalt Thomas Knüppel schloss nach einem Grundstudium der Betriebs­wirtschaftslehre sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Rostock mit dem Schwerpunkt Unternehmensrecht ab. Er begann seine berufliche Laufbahn als Syndikus bei einem IP-Asset-Management- und Beteiligungs­unternehmen. Herr Knüppel war zudem als Prokurist eines Investmentfonds beschäftigt und unterstützte während dieser Tätigkeit forschungsnahe Ausgründungsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen. Seit 2015 ist Herr Knüppel Partner bei KLOPSCH & PARTNER Rechtsanwälte und betreut insbesondere Mandate im Bereich des Wirtschafts- sowie des Sportrechts. Darüber hinaus ist Herr Knüppel als Coach des Forschungsverbundes M-V e.V. im Projekt SPiNOFF – academics tätig und ist Jurymitglied beim Ideenwettbewerb – inspired.

STREAM 3 „NConf“

1) Maschinelles Lernen richtig einsetzen
Vor dem Abbiegen nach links und rechts schauen

Dieser Vortrag ist ein Plädoyer für eine umsichtige Anwendung von maschinellem Lernen. Nach einer kurzen Einführung grundlegender Konzepte werden Aspekte aufgezeigt, die vor der Auswahl eines spezifischen Ansatzes berücksichtigt werden sollten.

Roland Ewald hat sich während seiner Promotion an der Universität Rostock intensiv mit der Anwendung von maschinellem Lernen in Simu­la­tions­systemen beschäftigt. Seit 2015 arbeitet er als Mitgründer von Limbus Medical Technologies an ‚Varvis‘, einer cloud-basierten Software­platt­form für die klinische Genetik.

2) KI in der Medizin: Künstliche Intelligenz, unterstützende Vorhersagen in der Medizin

Die Anwendung der Informatik in den Lebenswissenschaften spielt eine immer wichtigere Rolle. Eine wichtige Herausforderung besteht darin, die am besten geeignete Software und Algorithmen in geeignete Arbeitsabläufe zur Datenanalyse zu testen und zu integrieren. Meine Arbeit ermöglicht den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in heterogenen klinischen Datensätzen durch die Kombination von klassischem maschinellen Lernen mit Deep Learning Ansätzen und unterstützt somit eine verbesserte Diagnose und Therapie.

Markus Wolfien studierte Biosystemtechnik sowie Medizinische Biotechnologie und ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Systembiologie und Bioinformatik (Universität Rostock). Neben seinen Forschungsaktivitäten geht er im Winter gerne snowboarden und im Sommer klettern, sowie American Football spielen.

3) Maschinelles Lernen in der klinischen Forschung

Maschinelles Lernen, insbesondere Deep Learning transformiert gegenwärtig die klinische Forschung. Die Watson Health Practice von IBM führt Projekte mit Kunden durch in folgenden Bereichen: klinische Forschung, Pharmafirmen und Krankenversicherungen. In diesem Vortrag wird eine Einführung in das Thema gegeben, mit aktuellen Beispielen etwa aus der Krebsforschung und Kardiologie. Der Vortrag vermittelt auch eine Intuition für Deep Learning, um anschaulich zu verstehen, wie ein Deep Learning Netzwerk funktioniert.

Dr. Holger Hennig hat seinen Ursprung in der Physik. 2013 wechselte er in die biomedizinische und klinische Forschung am Broad Institute of Harvard and MIT in Cambridge, MA, USA. Dort war er in der Imaging Platform angestellt, in der zahlreiche aktuelle Bildanalyse-Verfahren entwickelt und angewendet werden, beispielsweise in der Krebsforschung. Als Experte für maschinelles Lernen und biomedizinische Bildanalyse führte Hennig dort verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Pharmafirmen durch. Zuletzt forschte er an der Universität Rostock am Fachbereich Informatik in der Abteilung Systembiologie und Bioinformatik. Maschinelles Lernen wendete er in zahlreichen Forschungsarbeiten an, u.a. im Rahmen einer klinischen Phase III Studie in Zusammenarbeit mit der Kardiologie der Universitätsmedizin Rostock. Zuletzt entwickelte Hennig mit Kollegen ein neues bildbasiertes Diagnoseverfahren für Blutkrebs. Seit April 2018 arbeitet er bei IBM in Hamburg als Senior Managing Consultant im Bereich Global Business Services in der Watson Health Practice. Die Watson Health Practice von IBM führt Projekte mit Kunden durch aus den Bereichen der klinischen Forschung, Pharmafirmen und Krankenversicherungen.